Samstag, 24. Dezember 2022 14:30 Uhr
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Wiehnachtsmärli «De Froschkönig» 

«Königstochter, jüngschti – mach mer uuf!
Dänk dra, was mer versproche häsch am chüehle Brunne!»

Zu Zeiten als das Wünschen noch geholfen hat, fiel die Goldkugel der Prinzessin beim Spielen in einen tiefen Brunnen. Worauf die Prinzessin bitterlich weinen musste. Ein Frosch bot an, ihr zu helfen, dafür musste sie ihm versprechen, seine Kameradin zu werden und Tisch und Bett mit ihm zu teilen. Die Prinzessin dachte bei sich: «Dieser Frosch hockt doch nur im Wasser, der kann ja nicht aus dem Brunnen heraus, dem kann ich ja alles versprechen». Also versprach sie ihm, was er verlangte, worauf  der Frosch bis zum Brunnengrund tauchte und die Goldkugel wieder ans Tageslicht brachte. Als die Prinzessin ihre Goldkugel wieder hatte, lief sie damit rasch nach Hause und liess den Frosch allein zurück.

Am nächsten Tag klopfte es laut ans Tor vom Königsschloss und ein Frosch begehrte Einlass. Auf Drängen von Papa König, gestand die Prinzessin, dass sie dem Frosch ein Versprechen gegeben hatte. Darum wurde der Frosch nun vom König höflich empfangen und die Prinzessin musste ihren Teller und ihren Becher mit dem Frosch teilen.

Später, im Schlafgemach der Prinzessin, verlangte der Frosch, in ihr Bett hochgehoben zu werden, da wurde ihr Ekel und ihre Wut so gross, dass sie den Frosch wütend gegen die Wand warf. Im diesem Augenblick verwandelte sich der Frosch in einen wunderschönen Prinzen. Er sei von einer Hexe verzaubert gewesen und die Prinzessin habe ihn endlich vom bösen Fluch erlöst. Am nächsten Morgen fuhr er  mit der Prinzessin heim in sein Königreich, wo sie heiraten wollten. Auf der Kutschenfahrt krachte es drei Mal hintereinander sehr laut. Der Prinz fürchtete jedes Mal, ein Rad sei gebrochen, aber der getreue Diener, der Eiserne Heinrich, beruhigte ihn, die eisernen Bänder, die er um sein Herz hatte schmieden lassen, seinen geborsten. Damit sein Herz nicht aus Kummer zerspringt , hatte er sich diese Eisenbänder um sein Herz schmieden lassen weil sein Herr ein Frosch sein musste. Dann wurde eine märlihafte Hochzeit gefeiert, zu der alle eingeladen waren.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Das Märli ist für Menschen von 4 bis 104 Jahren geeignet.

 

Türöffnung: 13.45 Uhr

Vorstellung: 14.30-16.15 Uhr

Vorgeführt vom Märli Theater Zürich

Märli Theater Zürich

Veranstalter: Cham Tourismus

Vorverkauf: Eventfrog

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